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Integrales Einzugsgebietsmanagement Engadin

Das Integrale Einzugsgebietsmanagement (IEM) Inn wird die nächsten 3 Jahre mit verschiedenen Stakeholdern durchgeführt. Die Stiftung hat die Trägerschaft für dieses Pilotprojekt IEM im Kanton Graubünden. Vom ANU GR ist Mathias Uldack zuständig. Der bisher grösste Teil wird vom BAFU finanziert. Wir werden in der Durchführung des Projektes durch das Büro Eichenberger Revital, Chur unterstützt.

Die Vorarbeiten zu diesem Projekt fingen schon 2012 an, als die Stiftung mit Unterstützung der MAVA Foundation und Foundation of Success die Strategie erarbeitete. Dabei war die folgende Strategie als eine der 5 wichtigsten vom Stiftungsrat ausgewählt worden:

2014 wurde an den WWF Schweiz ein Projekt eingereicht mit dem Titel 'Lebensraum Engadin'. Es ging dort um die Förderung der terrestrischen und aquatischen Biodiversität. Im Rahmen dieses Projektes wurde als erstes eine Studie durch die WSL durchgeführt, in der die Abflussverhältnisse unter verschiedenen Klimaszenarien angeschaut wurden. Anschliessend wurden die Gemeinden angefragt bezüglich ihrer Grundwasserdaten und sonstigen bekannten Wassernutzungen. Diese und weitere Informationen dienten der Studie zum Wasserdargebot im Engadin, welche Klaus Lanz verfasst hat. Die WSL Studie diente hier auch als wertvolle Grundlage. Die beiden Studien sind auf der Wissensdatenbank abgelegt.

Mit dem im März 2015 durchgeführten Workshop konnte der Prozess für ein Integrales Einzugsgebietsmanagement gestartet werden. 

Im Herbst 2015 wurde nach dem Entscheid im Stiftungsrat das IEM durchzuführen ein Beitragsgesuch an das BAFU gestellt. Dieser wurde Anfang 2016 bewilligt. Zum gleichen Zeitpunkt konnte die Stiftung als Projektpartner im Alpine Space - Interreg Project SPARE mitmachen. Siehe mehr Infos dazu HIER.

Die Arbeiten für das Einzugsgebietsmanagement laufen, wenn auch noch nicht auf Hochtour. Es sind beide Regionen, die Region Engiadina Bassa, Samnaun, Val Müstair und die Region Maloja orientiert worden über die Durchführung und die Anfrage einer Mitarbeit. Der nächste Schritt wird die Festlegung einer Gruppe die aktiv alle Prozesse vorbereitet. Diese Gruppe ist der Lenkungsausschuss.

Nach dem Entscheid der Region Maloja findet eine Orientierung der Öffentlichkeit statt. Geplant ist dies ab Mitte/Ende November 2016.

Die Region Maloja hat sich entschieden nicht beim IEM Engadin mitzumachen. Das Unterengadin führt nun das Projekt unter dem Namen IEM Inn weiter. Der Lenkungsausschuss wurde neu besetzt. Im Organigramm ist die aktuelle Zusammensetzung und die Aufgaben dargestellt.

 Eine öffentliche Orientierung über das Projekt findet im Rahmen der Wassertage in Scuol Aua Forta am 17. März 2017, 20 h statt.