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SPARE ein Interreg - Alpine Space Projekt

 

SPARE dauert vom Dezember 2015 bis Dezember 2018 und wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung durch das Interreg-Alpenraumprogramm mitfinanziert. Die Stiftung Pro Terra Engiadina ist Projektpartner und macht mit als Pilotregion.

Informationen zu allen bei SPARE beteiligten Pilotregionen sind unter folgendem link zu finden: SPARE Informationen Pilotregionen

 

Informationen zum Gesamtprojekt sind hier zu finden: SPARE Projekthomepage

Förderung der  Europäischen Union: 1'669'521 Euro.

In der Schweiz wird das Projekt im Rahmen der NRP (SECO) über den Fonds für Regionalentwicklung kofinanziert und vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) begleitet.

 

 

Im folgenden eine kurze Beschreibung des Projektes:

Flüsse sind Lebensadern für eine nachhaltige Entwicklung im Alpenraum: Sie liefern sauberes Wasser zum Trinken und für die Bewässerung in der Landwirtschaft, sie bieten Lebensraum für eine Vielzahl an Organismen, sie sind Anziehungspunkt für Erholungssuchende, mit Hilfe ihrer Kraft erzeugen wir Energie. Solche und andere Leistungen für die Gesellschaft können die Alpenflüsse nur weiterhin bieten, wenn wir für sie Sorge tragen. Grundlage dafür ist ein umfassendes Fliessgewässer-Management. Das Projekt SPARE (Strategic Planning for Alpine River Ecosystems) will dazu beitragen, die unterschiedlichen Schutz- und Nutzungsansprüche an Flüsse besser aufeinander abzustimmen. Neun Projektpartner aus sechs Alpenländern zeigen auf, wie strategische Ansätze für den Schutz und das Management von Fliessgewässern über administrative und fachliche Grenzen hinweg verbessert werden können und fördern das Bewusstsein für die Leistungen und die Verletzlichkeit von Flüssen im Alpenraum. SPARE dauert von Dezember 2015 bis Dezember 2018 und wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung durch das Interreg-Alpenraumprogramm mitfinanziert.

Im SPARE Projekt macht die PTE mit als Fallbeispiel um bestehende und zu entwickelnde Ansätze für eine innovative strategische Planung für Fliessgewässer-ökosysteme der Alpen auszutesten. Innerhalb von SPARE wird ein integrales Einzugsgebietsmanagement für das Einzugsgebiet Inn entwickelt. Im Projekt sollen verschiedene partizipative Prozesse angewendet. Es geht vor allem darum, dass der Schutz und die Nutzung der Ressource Wasser im Gleichgewicht gehalten wird. Dabei werden sowohl die Ökosystemdienstleistungen als auch die menschliche Nutzung im Engadin berücksichtigt. Das Resultat wird ein integraler, innovativer Managementplan sein der sich auf das Unterengadin bezieht. Er enthält eine Vielfalt an Umsetzungsprojekten zu Gunsten des Ressourcenschutzes, der Erhöhung der Biodiversität und der damit einhergehenden Sicherung des menschlichen Wohlergehens im Engadin.

Am 4.-6. April 2016 fand das Kick Off Meeting statt, zu dem am zweiten Tag auch die Observer des Projektes eingeladen waren.

 

Wichtig in diesem Projekt ist die Einbindung von Stakeholdern. Dazu wurde eine Fortbildung zur Anwendung verschiedener Partizipationsmethoden durchgeführt. Die Arbeiten im Rahmen des Interreg Projektes hängen eng mit dem IEM Inn zusammen. Dort findet eine öffentliche Orientierung im Rahmen der Wassertage Scuol 'Aua Forta' am 17. März 2017 statt.

Im Herbst 2017 fand ein Workshop mit Vertretern der verschiedenen Sektoren statt. Die Zusammenfassung dazu und das weitere Vorgehen folgt.

 

INFOS

Die Ressource Wasser - ein unschätzbarer Wert fur unsere Region

Der 2. Workshop mit Vertretern der Wassernutzungen im Unterengadin fand am 25. August 2017 statt. Teilnehmer aus den Sektoren Landwirtschaft, Tourismus, Energie, Rohstoffe, Wasserver- und Entsorgung und Vertreter kantonaler Ämter und Vertreter der Region trafen sich. Sie diskutierten über Ansprüche und sich daraus ergebende Engpässe der Ressource Wasser.  Nähere Informationen über die Ergebnisse folgen. Die Veranstaltung ist im Rahmen desIEM Inn innerhalb des Interreg Alpine Space Projektes SPARE durchgeführt worden. Für die Moderation, Synthese Leitung der Workshopgruppen und Protokollierung der Ergebnisse waren Philipp Gunzinger (CSEB, Lenkungsausschuss IEM), Ruedi Haller (SNP, Lenkungsausschuss IEM), Olivier Chaix (Integralia AG), Gianna Martina Peer (Plantahof GR), Walter Bernegger (EE, Lenkungsausschuss IEM), Mathias Uldack (ANU GR, Lenkungsausschuss IEM), Martina Peretti (CESB), Barbara Grüner (PTE), Angelika Abderhalden (PTE) beteiligt.


Das Projekt läuft seit 2015. Informationen zum Gesamtprojekt sind auf der Projekt-homepage zu finden.


Stattgefundene Veranstaltungen:

Der nachfolgend aufgeführte Kurs hat stattgefunden und war für die Teilnehmer sehr interessant und hat vor allem für die Durchführung von integrierten Wassermanagementprojekten sehr gute Methoden aufgezeigt die nun im Engadin angewendet werden sollen. 

Hier ist ein erster Entwurf des Flyers mit ein paar Informationen zum Projekt:

deutsche Version

romanische Version (vielen Dank Men Janett für die Übersetzung)

Kurs Partizipative Methoden in Zernez, 1. bis 3. Juni 2016. Kursleiter: Dr. Nils Ferrand, IRSTEA Frankreich

Falls Sie sich noch für den Kurs über partizipative Methoden vom 1. bis 3. Juni 2016 anmelden wollen, finden Sie hier das Programm. Die Kurskosten pro Tag mit 50.- CHF sind sehr gering, und dienen nur zur Deckung der Kursspesen. Anmelden können Sie sich für alle Tage oder nur einzelne per email: info@proterrae.ch

Veröffentlichungen oder Informationen finden sie regelmässig aktualisiert hier:

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